Schematische Darstellung des traditionellen Formgussverfahrens für Hochtemperatur-Vorlegierungen
Hochtemperaturlegierungen, auch „Superlegierungen“ genannt, sind eine Klasse metallischer Werkstoffe auf Basis von Eisen, Nickel oder Kobalt. Sie können bei Temperaturen über 600 °C unter Belastung langfristig eingesetzt werden. Diese Legierungen bieten eine Kombination außergewöhnlicher Eigenschaften, darunter Hochtemperaturfestigkeit, ausgezeichnete Oxidations- und Heißkorrosionsbeständigkeit, gutes Ermüdungsverhalten und Bruchzähigkeit.
Eine „Vorlegierung“ bezieht sich auf das raffinierte Material (normalerweise in Stangenform geliefert), das als Ausgangsmaterial zum Umschmelzen und Gießen verwendet wird. Seine chemische Zusammensetzung wird nach Kundenvorgaben genau gesteuert.
Derzeit wird das Vakuuminduktionsschmelzen (VIM) mit anschließendem Metallformgussverfahren häufig zur Herstellung von Vorlegierungen aus Hochtemperaturlegierungen eingesetzt, wie im Diagramm dargestellt. Bei diesem herkömmlichen Gießverfahren wird die raffinierte Metallschmelze durch eine Gießrinne und schließlich in eine Metallform gegossen, wo sie in der gewünschten Form erstarrt. Dieses Herstellungsverfahren ermöglicht die Herstellung von Hochtemperatur-Legierungsvorlegierungen mit präziser chemischer Zusammensetzung. Durch Techniken wie kontrollierte Schmelzparameter, Keramikfiltration und optimiertes Formdesign können Barren mit ausgezeichneter metallurgischer Qualität und überragender Leistung erzielt werden.
Vorlegierungen aus Hochtemperaturlegierungen weisen eine ausgezeichnete Hochtemperaturfestigkeit und Kriechfestigkeit auf. Am Beispiel der Superlegierungs-Vorlegierung K418 muss ihre chemische Zusammensetzung nach präziser Kontrolle der Zusammensetzung und sauberen Schmelzverfahren die in Tabelle 1 angegebenen Anforderungen erfüllen (gemäß GB/T14992, GJB5512.1 und HB7763). Darüber hinaus müssen die mechanischen Eigenschaften nach dem Umschmelzen der Vorlegierung und dem Feinguss in Probestäbe die in Tabelle 2 aufgeführten Anforderungen erfüllen.
| Element | C | Mo | Cr | Al | Zr | Ti | B | ||||||||||
| Inhalt (%) | 0,08~0,16 | 3,80~4,80 | 11,50–13,50 | 5,50~6,40 | 0,060~0,150 | 0,50~1,00 | 0,008~0,020 | ||||||||||
| Element | Nb | Fe | Mn | Si | S | P | O | ||||||||||
| Inhalt (%) | 1,80~2,50 | ≤1,00 | ≤0,50 | ≤0,50 | ≤0,010 | ≤0,015 | ≤15 ppm | ||||||||||
| Element | N | Pb | Sb | Als | Sn | Bi | Ni | ||||||||||
| Inhalt (%) | ≤35 ppm | ≤0,0005 | ≤0,001 | ≤0,001 | ≤0,001 | ≤0,00005 | Bal. | ||||||||||
| Standardnummer | Vielfalt | Probenahme | Zugeigenschaften | Haltbarkeitsleistung | ||||||||||||
| θ/℃ | σ b/MPa | σ po.2/MPa | δ5/ | ψ/% | θ/℃ | σ/MPa | T/h | δs/ | ||||||||
| ≥ | ≥ | |||||||||||||||
| GJB5515.1① | Meisterlegierung | Präzisionsgegossener Probestab im Gusszustand | 20 | 755 | 686 | 3.0 | 一 | 750 | 608 | 40 | 3.0 | |||||
| 800 | 755 | 一 | 4.0 | 6.0 | 800 | 490 | 45 | 3.0 | ||||||||
| HB7763② | Meisterlegierung | Präzisionsgegossener Probestab im Gusszustand | 20 | 755 | 686 | 3.0 | - | 750 | 608 | 40 | 3.0 | |||||
| 800 | 755 | 一 | 4.0 | 6.0 | 800 | 490 | 45 | 3.0 | ||||||||
| ①Dehnung und Ausdauer können bei einer Temperatur getestet werden. Wenn die Ausdauerleistung nicht qualifiziert ist, kann sie bei 800 °C, 471 MPa und einer Bruchzeit von mindestens 80 Stunden erneut getestet werden. Alle 10 Öfen sollten für einen Langzeit-Zugversuch ausgewählt werden und die δ 5 - und ψ-Werte nach dem Bruch sollten nicht als Grundlage für eine Ablehnung herangezogen werden. ②Zug- und Spannungsbruchversuche können bei einer einzigen ausgewählten Temperatur durchgeführt werden. Bei jeweils 10 erzeugten Chargen muss eine Charge einer Spannungsbruchprüfung bis zum Bruch unterzogen werden, wobei tatsächliche Messungen für die prozentuale Dehnung (δ5) und die prozentuale Flächenverringerung (ψ) vorgenommen werden. | ||||||||||||||||
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